Für manche Geschäftsleute und Marktbeschicker bestimmt.

Leere Mühlstraße an einem Samstag

Die Entscheidung, den Niddaer Weihnachtsmarkt auch 2021 abzusagen, war für die Verantwortlichen sicherlich nicht einfach.

Für die Marktbeschicker und Geschäftsleute bedeutet es dagegen das Jahr mit einem finanziellen Verlust abzuschließen.

Man kann jetzt geteilter Meinung über die Absage sein. Angesichts der Zahlen des RKI, der Belegung der Betten auf der Intensivstationen, teils begründet auf der Unvernunft einiger (vieler) Feierwütigen und auch die Überlegungen einen Weihnachtsmarkt nur unter 2G-Bedingungen als Zweiklassengesellschaft stattfinden zu lassen, ist die Absage aus menschlicher Sicht durchaus zu verstehen.

Wie es um die Geschäftsleute, Marktbeschicker, Künstler und Musiker steht ist aber leider immer noch nebensächlich, wenn Veranstaltungen abgesagt werden. Viele Händler haben sich auf die Zusage(n) der Weihnachtsmärkte verlassen, haben produziert, sind finanziell in Vorleistung gegangen….und stehen jetzt dumm da.

Was uns letztendlich in Nidda noch bleibt, sind die längeren Öffnungszeiten an den Adventssamstagen. Und wir würden uns freuen, wenn diese langen Samstage von den Kunden in allen Niddaer Geschäften genutzt werden.

Auch wir als kleines Ladengeschäft und bestehend aus sieben Einzelunternehmer:innen, hauptsächlich im Nebengewerbe, hatten den Weihnachtsmarkt fest mit eingeplant und uns entsprechend vorbereitet und produziert.
Auch uns bleiben also nur noch die langen Adventssamstage für das Weihnachtsgeschäft und wir hoffen sehr, dass wir nicht noch einen Lockdown von der Politik vor die Nase gesetzt bekommen.